Die EU bereitet sich auf Vergeltungsmaßnahmen vor, während die Spannungen mit den USA steigen. Trump kündigt Zölle an, und die Union reagiert mit entschlossenen Gegenmaßnahmen.
Die Europäische Union reagiert zunehmend verärgert, nachdem US-Präsident Donald Trump seine Zollerhöhungen angekündigt hat. Besonders betroffen ist Deutschland, dessen Automobilindustrie von den Drohungen des US-Präsidenten unmittelbar betroffen wäre. Angela Merkel und andere führende Politiker in Europa riefen zu mehr Einigkeit auf, um die gemeinsamen Interessen zu verteidigen.
Die EU-Kommission reagierte mit scharfen Worten. Ursula von der Leyen erklärte, dass die unberechtigten Zölle auf die EU nicht unbeantwortet bleiben würden. Sie betonte, dass die EU alles tun werde, um ihre wirtschaftlichen Interessen zu wahren und zurückzuschlagen.
In einer Rede vor dem Europäischen Parlament erklärte Handelskommissar Maroš Šefčovič, dass die EU bereits eine detaillierte Analyse der angekündigten Maßnahmen vorgenommen habe. Er versprach, dass die Union in einer "proportionalen Weise" reagieren werde, wobei das Augenmerk auf gezielten Zöllen auf amerikanische Produkte wie Aluminium und Stahl liege.
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz appellierte an die europäische Solidarität und betonte, dass Deutschland stärker als jedes andere Land von der Unterstützung der EU abhänge, insbesondere wenn es um den Handel mit den USA gehe. Sollte die EU erneut von US-Zöllen betroffen sein, müsse man gemeinsam handeln.
EU-Abgeordnete forderten auch, dass der Block geschlossen auftreten müsse, um sich gegen die drohenden Maßnahmen zu wehren. Manche sprachen sich jedoch dafür aus, den Dialog mit den USA fortzusetzen, bevor die EU mit weiteren Maßnahmen reagiert.
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