Eurozonen-Inflation sinkt auf 2,2% im März 2025, ein 4-Monatstief. Dienstleistungen (+3,4%) und Energie (-0,7%) bremsen, während Nahrungsmittelpreise (+4,1%) steigen. Kerninflation bei 2,4%.
Die Inflationsrate im Euroraum ist im März 2025 auf den niedrigsten Stand seit November 2024 gesunken. Laut ersten Schätzungen lag die jährliche Teuerungsrate bei 2,2%, leicht unter den Markterwartungen von 2,3%.
Besonders deutlich verlangsamte sich die Inflation im Dienstleistungssektor, wo sie mit 3,4% den tiefsten Wert seit 33 Monaten erreichte (gegenüber 3,7% im Februar). Gleichzeitig gingen die Energiekosten zurück (-0,7% nach +0,2% im Vormonat).
Stabil blieben dagegen die Preise für industrielle Güter ohne Energie (0,6%) sowie für verarbeitete Lebensmittel, Alkohol und Tabak (2,6%). Auffällig war der Anstieg bei unverarbeiteten Lebensmitteln auf 4,1% nach 3,0% im Februar.
Die Kerninflationsrate, die volatile Komponenten wie Energie und Lebensmittel ausschließt, sank auf 2,4% – minimal unter den prognostizierten 2,5% und der niedrigste Wert seit Januar 2022.
Monatlich betrachtet stiegen die Verbraucherpreise im März um 0,6%, nach einem Anstieg von 0,4% im Februar. Diese Entwicklung deutet auf eine allmähliche Entspannung der Preisdynamik hin, obgleich in einigen Bereichen weiterhin Druck bestehen bleibt.